Medienmitteilung - Evaluation der Departementsverteilung

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Kantonalkirche - Eglise cantonale (Foto: jolande roh)
Evaluation der Departementsverteilung des Synodalrats nach 2 Jahren Erfahrung
Peter A. Schneider,
Der Synodalrat hat, wie bei der Einführung der neuen, zweisprachigen Departementsverteilung vor zwei Jahren vorgesehen, eine erste Evaluation der gemachten Erfahrungen durchgeführt. Hauptsächlichste Änderung ist, dass das Departement „Jugend“ neu dem Departement „Bildung“ angliedert wird. Der neue Name des Departements ist „Bildung & Jugend“. Weitere Änderung ist die Namensgebung des Departements „Personal-Theologie und Seelsorge“: Neu wird dieses „Théologie et Ressources humaines“ / „Theologie und Human resources“ heissen.
Die gezogene Bilanz der gemachten Erfahrungen und eingegangen Rückmeldungen ist positiv. Nach anfänglich ausgedrückten Bedenken hat sich die zweisprachige Führung der Departemente bewährt. Die ebenfalls vor zwei Jahren neu eingeführte, zweisprachige Fachstelle Bildung hat ihre Bewährungsprobe gut überstanden und ist heute gut in die Freiburger Kirche integriert. Die Fachstelle Bildung verfügt über ein ansprechendes und genutztes Angebot. Die Entflechtung von strategischer und operationeller Ebene bewährt sich. Diese Tatsache hat den Synodalrat dazu bewogen, diese Impulse zu nutzen und die in seinen Legislaturzielen unter „als eine sich ausbildende und weiterbildende Kirche leben“ vorgesehene Zusammenlegung der Departemente Bildung und Jugend zu realisieren. Durch die Änderung der Namensgebung des Departements „Theologie und Human resources“ soll der auf die zukünftige, operationelle Personalführung gelegte Akzent verdeutlicht werden. Der für dieses Departement zuständige Synodalrat Dr. Pierre-Philippe Blaser ist vom Synodalrat beauftragt, eine klare Personalpolitik für die Kantonalkirche und die ganze Freiburger Kirche auszuarbeiten. Die verbleibenden acht Departemente erfahren keine Anpassungen.

Synodalverband BE-NE-JU-SO-VD-FR?
Der Synodalrat hat das ebenso im Legislaturprogramm angekündigte Ziel, die Zusammenarbeit mit Nachbarkirchen zu prüfen, angegangen. So sind Gespräche mit den Synodalräten der Neuenburgerkirche wie auch der Bernerkirche geführt worden. Die Frage einer synodalen Union soll auf weitere französischsprachige Kirchen ausgedehnt werden. Die Nachbarkirchen reagieren offen und neugierig auf die Kontaktaufnahmen.

Personelles
Der Synodalrat bestimmt als Nachfolge von Anne Burger Pfr. Andreas Rüttner in die Begleitkommission Universitätsseelsorge. Ebenso bestimmt der Synodalrat Pfr. Thomas Dummermuth als Stellvertretung von Pfr. Estelle Zbinden, die bald in Mutterschaftsurlaub geht. Als Vertreter der Freiburgerkirche in die „Synode missionnaire (DM)“ ernennt der Synodalrat Jean-Christoph Stucki (neu), Anne Tesarik (bisher) sowie als Stellvertreter Pfr. Martin Burkhard (neu). Pfr. Luc Ramoni tritt die Nachfolge von Pfr. Sonja Musy in die synodalrätliche Fachkommission Bildung an.