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Ev.-ref. Kirche des Kantons Freiburg

Jolande Roh

Pressemitteilung der ERKF vom 19.10.2021

Fenster der Kanzlei - Logo (Foto: Werner Näf)

über die Synode vom 11. Oktober 2021
Haus der Begegnung in Charmey
Die Synode der evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Freiburg (ERKF) hat sich am 11. Oktober 2021 in Grangeneuve über die aktuelle Situation des Hauses der Begegnung in Charmey informieren lassen. Vor 15 Jahren übernahm die Stiftung CENTRE REFORME DE CHARMEY den Betrieb der rund 50 Jahre alten Anlage. Aufgrund der Tatsache, dass die Rentabilität zu gering ist, um die Zukunft des Zentrums zu sichern, hat der derzeitige Stiftungsrat beschlossen, den Betrieb Ende September 2021 einzustellen. Auf den Aufruf des Synodalrats hin, äusserten verschiedene reformierte Kirchgemeinden des Kantons Interesse daran, im provisorischen Stiftungsrat mitzuarbeiten, der u.a. ein Konzept für eine neue Orientierung des Hauses erarbeiten und präsentieren soll. Als Möglichkeiten stehen der Verkauf an Dritte oder ein neues Konzept für die Bewirtschaftung im Vordergrund. Die Nachfrage nach Gruppenunterkünften ist nach wie vor gross. Die Neuausrichtung könnte die Einrichtung von Ferienunterkünften für Familien und/oder von Alterswohnungen sowie die Nutzung für Veranstaltungen vorsehen. Lager und Seminare wären weiterhin möglich. In diesem Sinne bietet die Synode Hand für die Ausrichtung einer neuen Zukunft für das Haus der Begegnung in Charmey.

Erste Lesung des „Reglements über die Datenübermittlung an die Kirchgemeinden und der Registerführung in der Kirchgemeinde“
Die Synode führte die erste Lesung des “Reglements über die Datenübermittlung an die Kirchgemeinden und der Registerführung in der Kirchgemeinde” durch. Dieses Reglement regelt die Bedingungen für die Weiterleitung und Bearbeitung von Personendaten. Ziel ist es, das heute unter den Kirchgemeinden disparate System des Datenaustausches für die ganze Kirche direkt über die kantonale Datenbank “FriPers” zu vereinheitlichen. Im Mittelpunkt steht der zeitnahe Datenaustausch mit der Einwohnerkontrolle unter Berücksichtigung des Datenschutzgesetztes. Die Kirchengemeinden nutzen diese Daten, um ihre verschiedenen Dienstleistungen für die Bevölkerung zu erbringen.

Kantonale Fachstelle Bildung
Schliesslich gab der Synodalrat die Besetzung des deutschsprachigen Teils der kantonalen Fachstelle Bildung per Anfang 2022 bekannt. Die bisher für die Bildung zuständige Synodalrätin Franziska Grau Salvisberg aus Kerzers wird diesen für die Kantonalkirche wichtigen Posten übernehmen. Dieser war längere Zeit zum Teil interimistisch besetzt. Eine zentrale Aufgabe dieser Fachstelle ist die Ausbildung von Katecheten und Katechetinnen, die für den konfessionellen Religionsunterricht an Schulen zuständig sind. Aufgrund dieses Engagements wird Franziska Grau-Salvisberg von ihrem Amt als Synodalrätin zurücktreten. Die Ersatzwahl für den freiwerdenden Sitz ist für die Synode im Dezember 2021 vorgesehen.