Facebook
Ev.-ref. Kirche des Kantons Freiburg

Jolande Roh

Informationen - Task Force EKS vom 25. November 2022

1. - Energiemangellage – aktuelle Entwicklungen
Unter nachfolgendem » Link finden Sie die «Vorsorgliche Informationen zu Handen von Mitgliedkirchen und Kirchgemeinden - Stand: 24. November 2022».

2. - 24. Februar – Jahrestag des Angriffs auf die Ukraine
Bald steht der 1. Jahrestag an - 24.2.23 – Auf Schweizer Ebene wird ein Friedensgebet vorgesehen, um das Bewusstsein der Bevölkerung wach zu halten und die Geschwister in der Region zu unterstützen. Die Mitgliedkirchen unterstützten dieses Vorhaben und wünschen eine einheitliche Liturgie und machen zusätzlich darauf aufmerksam, dabei nicht zu vergessen, dass es noch andere Krisengebiete und Flüchtlinge gibt.

3. - Ukrainisch-orthodoxe Gemeinden in der Schweiz
In den letzten «Informationen aus der Kantonalkirche» informierten wir, dass von verschiedenen ukrainisch-orthodoxen Kirchgemeinden Finanzgesuche, zum Teil auch mit Anfragen um Räumlichkeiten, an uns Kantonalkirchen und Kirchgemeinden gelangt sind. Gerne lassen wir Ihnen nun nachfolgend das Ergebnis der Abklärungen auf nationaler Ebene zukommen:

1. Die meisten ukrainischen Flüchtlinge sind gläubig und orthodox. Einige gehören der griechisch-katholischen Kirche an, die mit Rom verbunden ist. Auch einige Priester und (freikirchliche) Pfarrer sind jetzt als Flüchtlinge in der Schweiz aufgenommen worden.

2. Eine Ukrainisch-orthodoxe Gemeinde hat sich in Oppligen (Bern) etabliert und viele Kirchen und Kirchengemeinden in der Schweiz um finanzielle Hilfe gebeten (» www.ukraine-orthodox.ch). Diese Gemeinde ist der Ukrainisch-orthodoxen Kirche (UOK) in Kiev unterstellt, die formell noch mit dem Moskauer Patriarchat verbunden ist. Allerdings hat sich diese Kirche im Mai als völlig autonom von Moskau erklärt. Ihr juristisches Statut bleibt unklar. Die Kirchen Bern-Jura-Solothurn haben eine einmalige Hilfe geleistet. Diese Kirche hat kürzlich eine zweite Gemeinde in Zürich gegründet und dort auch um Hilfe gebeten.

3. Laut orthodoxem kanonischem Recht dürfen diese Priester zwar die Messe zelebrieren, allerdings haben sie kein formelles Recht, eine Kirche zu gründen. Zu diesem Thema herrschen Kompetenzkonflikte zwischen den betroffenen orthodoxen Kirchen.

4. Die EKS empfiehlt den Kirchen und Kirchengemeinden, bei Anfragen Gastfreundlichkeit zu zeigen und Gastrecht in den Räumlichkeiten und Kirchgebäuden zu gewähren, soweit wie möglich ohne Gebühr in der jetzigen Situation. Hingegen empfiehlt die EKS eine gewisse Zurückhaltung gegenüber struktureller Hilfe. Das Prinzip der Gleichbehandlung gegenüber anderen ausländischen Kirchen sollte beibehalten werden.

Die Website zur Ukraine wird laufend aktualisiert:
» www.evref.ch/themen/internationale-beziehungen-gebete-fuerbitten-und-statements-fuer-frieden-in-der-ukraine/