Die Synode der ERKF hat am 26. November 2025 in Grangeneuve das Budget der Synodalkasse für das Jahr 2026 diskussionslos genehmigt. Der Voranschlag sieht einen leicht gesunkenen Aufwand von 2'563'978 Franken und einen ebenfalls geringfügig gesunkenen Ertrag von 2’507’240 Franken vor. «Wir sind nach wie vor stabil», sagte Frau Anne-Elisabeth Nobs, für die Finanzen zuständige Synodalrätin, bei Vorstellung des Budgets und betonte, dass der Rechnungsabschluss üblicherweise besser ist, als dies das vorsichtig konzipierte Budget vorsieht.
Der Synodalrat informierte über die aktuellen Entwicklungen rund um das Haus der Begegnung in Charmey. Nachdem die Synode an ihrer Sitzung im Frühling beschlossen hatte, ihr Vorkaufsrecht für den Rückkauf nicht auszuüben und somit die Veräusserung an einen potenziellen Käufer möglich geworden wäre, führte ein Rekurs der Kirchgemeinde Freiburg dazu, dass sich die interessierte Käuferschaft zurückzog und der Verkaufsprozess vorerst blockiert wurde. Der hinfällig gewordene Rekurs wurde zurückgezogen, und der Stiftungsrat trat mangels Liquidität zurück. Der Synodalrat leitete umgehend die notwendigen Massnahmen ein, und die Kirchgemeinde Freiburg gewährte der Stiftung ein Darlehen zur Bezahlung der ausstehenden Rechnungen. Ein neuer Stiftungsrat wurde eingesetzt und arbeitet derzeit daran, den Verkauf des Hauses der Begegnung bis Jahresende zu finalisieren.
Mit Freude durfte die Freiburger Kirche bekanntgeben, dass sie weiterwächst und gedeiht. In einem feierlichen Rahmen wurden an diesem Abend fünf Pfarrpersonen offiziell in den Kirchendienst aufgenommen: Daniel Bolliger und Marina Felder Ramseier für die Kirchgemeinde Freiburg, Frédéric Hammann für die Kirchgemeinde La Glâne–Romont, Béatrice Perregaux Allisson für die Kirchgemeinde Châtel St-Denis – La Veveyse sowie Barbara Streit für die Kirchgemeinde Kerzers. Mit ihrer Aufnahme in den Kirchendienst stärken sie die pastorale Präsenz im Kanton und bereichern das kirchliche Leben mit ihrem Engagement, ihrer Erfahrung und ihrer Berufung.
Ein weiterer Punkt der Synode war die Information von Synodalrätin Tünde Lamboley, dass die ERKF spätestens 2028 über die Weiterführung ihrer Vollmitgliedschaft in der Kirchgemeinschaft CEVAA entscheiden muss, da die bisherige Finanzierung über DM (Dynamique dans l’échange) dann nicht mehr möglich sein wird. Die CEVAA vereint 36 mehrheitlich französischsprachige Kirchen auf vier Kontinenten, fördert den theologischen und gesellschaftlichen Austausch und unterstützt gemeinsame Projekte. Die ERKF ist seit 1971 Vollmitglied und nimmt aktiv an Versammlungen und regionalen Austauschen teil.
Als Gastredner überbrachte Herr Stephan Kronbichler, Synodalratspräsident der reformierten Walliser Kantonalkirche, der Synode eine Grussbotschaft. Die Walliser Kirche zählt rund 20'000 Reformierte und ist eine ausgeprägte Diasporakirche; wie Freiburg ist sie zweisprachig organisiert, mit drei deutschsprachigen, sechs französischsprachigen und einer bilingualen Kirchgemeinde.
Im Hinblick auf die Gesprächssynode 2026 legte die Synode nach eingehender Diskussion den Schwerpunkt «Schutz der persönlichen Integrität als Thema für unsere Kirche» fest. Damit bekräftigt sie die anhaltende und grundlegende Bedeutung der persönlichen Integrität für ihre Arbeit.
Schliesslich schloss Pierre-Alain Sydler, Präsident der Synode, die Sitzung mit einem herzlichen Dank an die Delegierten, deren Legislatur zu Ende geht. Er betonte, wie sehr ihm die gemeinsame Arbeit – trotz gelegentlicher Herausforderungen – gefallen habe.
Das Büro der Synode gewährleistet nun den Übergang in die neue Legislatur bis zum Eröffnungsgottesdienst am 28. März 2026. Im Anschluss waren alle als Zeichen des Dankes zu einem würdigen Apéro eingeladen.
Für Rückfragen:
Peter A. Schneider
026 670 45 40,
Der Synodalrat informierte über die aktuellen Entwicklungen rund um das Haus der Begegnung in Charmey. Nachdem die Synode an ihrer Sitzung im Frühling beschlossen hatte, ihr Vorkaufsrecht für den Rückkauf nicht auszuüben und somit die Veräusserung an einen potenziellen Käufer möglich geworden wäre, führte ein Rekurs der Kirchgemeinde Freiburg dazu, dass sich die interessierte Käuferschaft zurückzog und der Verkaufsprozess vorerst blockiert wurde. Der hinfällig gewordene Rekurs wurde zurückgezogen, und der Stiftungsrat trat mangels Liquidität zurück. Der Synodalrat leitete umgehend die notwendigen Massnahmen ein, und die Kirchgemeinde Freiburg gewährte der Stiftung ein Darlehen zur Bezahlung der ausstehenden Rechnungen. Ein neuer Stiftungsrat wurde eingesetzt und arbeitet derzeit daran, den Verkauf des Hauses der Begegnung bis Jahresende zu finalisieren.
Mit Freude durfte die Freiburger Kirche bekanntgeben, dass sie weiterwächst und gedeiht. In einem feierlichen Rahmen wurden an diesem Abend fünf Pfarrpersonen offiziell in den Kirchendienst aufgenommen: Daniel Bolliger und Marina Felder Ramseier für die Kirchgemeinde Freiburg, Frédéric Hammann für die Kirchgemeinde La Glâne–Romont, Béatrice Perregaux Allisson für die Kirchgemeinde Châtel St-Denis – La Veveyse sowie Barbara Streit für die Kirchgemeinde Kerzers. Mit ihrer Aufnahme in den Kirchendienst stärken sie die pastorale Präsenz im Kanton und bereichern das kirchliche Leben mit ihrem Engagement, ihrer Erfahrung und ihrer Berufung.
Ein weiterer Punkt der Synode war die Information von Synodalrätin Tünde Lamboley, dass die ERKF spätestens 2028 über die Weiterführung ihrer Vollmitgliedschaft in der Kirchgemeinschaft CEVAA entscheiden muss, da die bisherige Finanzierung über DM (Dynamique dans l’échange) dann nicht mehr möglich sein wird. Die CEVAA vereint 36 mehrheitlich französischsprachige Kirchen auf vier Kontinenten, fördert den theologischen und gesellschaftlichen Austausch und unterstützt gemeinsame Projekte. Die ERKF ist seit 1971 Vollmitglied und nimmt aktiv an Versammlungen und regionalen Austauschen teil.
Als Gastredner überbrachte Herr Stephan Kronbichler, Synodalratspräsident der reformierten Walliser Kantonalkirche, der Synode eine Grussbotschaft. Die Walliser Kirche zählt rund 20'000 Reformierte und ist eine ausgeprägte Diasporakirche; wie Freiburg ist sie zweisprachig organisiert, mit drei deutschsprachigen, sechs französischsprachigen und einer bilingualen Kirchgemeinde.
Im Hinblick auf die Gesprächssynode 2026 legte die Synode nach eingehender Diskussion den Schwerpunkt «Schutz der persönlichen Integrität als Thema für unsere Kirche» fest. Damit bekräftigt sie die anhaltende und grundlegende Bedeutung der persönlichen Integrität für ihre Arbeit.
Schliesslich schloss Pierre-Alain Sydler, Präsident der Synode, die Sitzung mit einem herzlichen Dank an die Delegierten, deren Legislatur zu Ende geht. Er betonte, wie sehr ihm die gemeinsame Arbeit – trotz gelegentlicher Herausforderungen – gefallen habe.
Das Büro der Synode gewährleistet nun den Übergang in die neue Legislatur bis zum Eröffnungsgottesdienst am 28. März 2026. Im Anschluss waren alle als Zeichen des Dankes zu einem würdigen Apéro eingeladen.
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Peter A. Schneider
026 670 45 40,
