Facebook
Ev.-ref. Kirche des Kantons Freiburg

Medienmitteilung der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Freiburg vom 22. Mai 2017

Kirchenfest / Fête de l'Eglise 2017<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-fr.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>568</div><div class='bid' style='display:none;'>2763</div><div class='usr' style='display:none;'>4</div>

Wir feiern unsere Kirche und gedenken der Reformation
1517 war ein Jahr der Umwälzungen in Europa. Martin Luther publizierte seine 95 Thesen wider den kirchlichen Ablasshandel und gegen die Allmacht und Allgegenwart der römischen Kirche in Europa. Er löste damit eine grundlegende Veränderung aus, welche wir heute als die Reformation kennen. Nur wenige Jahre nach Luthers Thesenanschlag kam der neue Glaube über Bern auch in den Kanton Freiburg. Der kämpferische Prediger Guillaume Farel verbreitete die Ideen im Murtenbiet und in den angrenzenden Regionen der Westschweiz. Vor rund 150 Jahren wurde die Evangelisch-Reformierte Kirche im Kanton Freiburg vom Staat offiziell anerkannt und ist seither ein tragender Pfeiler der Gesellschaft sowie ein wichtiger Partner für den Staat. Heute ist die reformierte Kantonalkirche eine florierende, dynamische und junge Gemeinschaft mit rund 40'000 Mitgliedern.

Der Synodalrat hatte beschlossen, einen Freiburger Beitrag an das Reformationsjubiläum zu leisten, das dieses Jahr überall in der Schweiz, in Europa und auf der Welt gefeiert wird. Als zentrales Element der Freiburger Festivitäten organisierte die Kantonalkirche zusammen mit den Kirchgemeinden ein grosses Kirchenfest im Beaulieu-Park in Murten, gleich neben dem Sitz der Kantonalkirche. Dabei wurde der grossen Bedeutung gedacht, welche Murten als eigentlicher Ausgangspunkt der Reformation im Kanton Freiburg zusteht. Das Kirchenfest fand am 13. und 14. Mai statt. Eine ganze Reihe von Persönlichkeiten, Freiwillige und ganz viele Jugendliche waren in den Aufbau und die Umsetzung des Festes involviert. Für die Organisation des Anlasses zeichneten die Synodalräte Therese Chammartin und Martin Burkhard verantwortlich.

Samstagnachmittag

Am Samstagmittag eröffneten die Seelandsingers mit schönen Gospelsongs das Kirchenfest, das im Festzelt und darum herum stattfand. Im Zelt traten sporadisch Gruppen und Einzelpersonen mit musikalischen Darbietungen auf, zum Beispiel eine Hip-Hop-Gruppe aus Düdingen. Ums Zelt boten die insgesamt 16 angeschlossenen Kirchgemeinden den Besuchern an verschiedenen Ständen Interessantes und Anregendes. Kinder konnten sich an einem Stand der Kirchgemeinde La Glane-Romont schminken lassen und Badges herstellen. Die Kirchgemeinden Estavayer-le-Lac und Châtel-St-Denis hatten einen zweisprachigen Bücherladen aufgestellt.

Die Kirchgemeinden von Cordast, Bösingen, Düdingen und St. Antoni luden zu einem süsslich-fruchtigen Softdrink, während nebenan im Sinne der Alkohol- und Drogenprävention ein Spiel die Probleme einer eingeschränkten Sicht spürbar machte. Die Besucher mussten mit einer Spezialbrille, welche den Blick wie bei einem Alkoholrausch verzerrt, Aufgaben erfüllen. Dies war nicht immer einfach. «Das ist selbst für uns Erwachsene schwierig», sagte ein Besucher dazu. Herr Synodalratspräsident Pierre-Philippe Blaser, der das Geschehen am Stand beobachtet hatte, sagte: «Es ist schön, dass das alles so gut funktioniert. Es ist spannend.» Und die Kirchgemeinde Wünnewil-Flamatt-Überstorf liess ihre Konfirmanden kreativ über die Zukunft unserer Kirche nachdenken.

Die Stadtfreiburger Kirchgemeinde verkaufte die Zuckerwatte «Bar-ba-Luther». Ausserdem konnten die Besucher verschiedene Spiele machen. So bedeutete eine richtige Antwort bei einem Quiz einen Schritt vorwärts auf einem mit Brettern ausgelegten Weg. «Wer hat die Bibel in die deutsche Sprache übersetzt?», fragte ein Jugendlicher. Als Antworten standen Zwingli, Calvin und Luther zur Auswahl. Eine junge Teilnehmerin versuchte es mit «Ludwig». Knapp daneben, aber ok. Am selben Stand konnten die Teilnehmer versuchen, einen Pingpongball in einen Becher springen zu lassen. In einem Zelt entführte die Kirchgemeinde Freiburg die Besucher in eine Zeit, als Frauen an entscheidender Stelle mithalfen, die Reformation zu verbreiten – allen voran Martin Luthers Ehefrau Katharina von Bora.

Die Kirchgemeinde Murten bot den Besuchern die Möglichkeit, alte Spiele wiederzuentdecken: Hufeisenwerfen zum Beispiel. Und handwerklich Begabte versuchten, einen Nagel mit möglichst wenigen Schlägen in einen Stamm zu treiben. Manchmal musste die Mutter dem Kind die Hand vor die Stirne halten, damit sich dieser im Eifer nicht mit dem Hammer verletzt. Gute Werfer wurden in einem anderen Spiel bei einem Treffer auf ein Luther-Bild mit einem fliegenden Schokokuss belohnt – vorausgesetzt, sie konnten ihn unbeschädigt fangen. Die Kirchgemeinde Merlach-Meyriez zeigte einen Film, während die Kirchgemeinde Môtier/Vully die Besucher zu Spielen animierte.

Und die Fachstelle Behindertenseelsorge bot eine Malstunde an. Die Teilnehmer konnten an einer Quelle im Festzelt, aus der echtes Trinkwasser sprudelte, eine PET-Flasche füllen und diese dann bemalen. «Hier werdet ihr reformiert», sagte dazu vieldeutig Stellenleiter Herr Pfarrer Willy Niklaus. Man gehe ja symbolisch wie Luther an die Quelle. Nur habe Luther kein frisches, sondern abgestandenes Wasser vorgefunden. Die zu Beginn faden Flaschen mit dem abgestandenen Wasser erhielten einen frischen Anstrich, eine neue Gestalt – «das ist eine reformatorische Erfahrung», sagte Pfarrer Niklaus. Anschliessend wurden die Flaschen mit einer Rose dekoriert im Festzelt aufgestellt, zwischen gebastelten Kirchengebäuden aus den 16 kantonalen Kirchgemeinden. Die Quelle, die aus einem Felsen floss, war die Arbeit des Gartendesigners Herrn Paul Minder aus Greng, der die Konstruktion verdankenswerterweise eigens für das Kirchenfest geschaffen hatte.

Die Kirchgemeinde Kerzers widmete sich intensiv dem Buchdruck und seiner Bedeutung für die erfolgreiche Ausbreitung der lutherischen, zwinglianischen und calvinistischen Reformation. Mithilfe von echten Schöpfrahmen des Gutenberg-Museums konnten die Festbesucher aus einer faserigen Masse aus Zellulose und altem Leinen nach althergebrachter Art Papier schöpfen. Das Wasser aus dem Papier wurde unter kundiger Leitung herausgedrückt und das Papier zum Trocknen ausgelegt. Anschliessend bestand die Möglichkeit, einen Linoldruck zu machen. In einem Bauwagen brachte der Kerzerser Pfarrer Herr Christoph Bühler den Besuchern die Geschichte der Reformation und ihrer Verbindung mit der Schrift näher. Auch wurde die Entwicklung der Bibel aufgezeigt. Neben den Schriftrollen von Qumran und dem inhaltlichen Aufbau des Buches der Bücher erhielten die Besucher auch einen tiefen Einblick in die Bibel – nämlich mittels eines Mikroskops: Ausgestellt war die kleinste Bibel der Welt. Bühler zeigte auch auf, wie wichtig der Technologiesprung der Erfindung des Buchdrucks für die Reformation war, denn: «Plötzlich konnte man alles drucken und in grossen Mengen verbreiten. Das war vergleichbar mit dem Internet heute.» Pfarrer Bühler erinnerte auch an die Verquickung aus Staat und Religion im alten Kanton Bern, als die Obrigkeit vorgab, was in den Kirchen und im Schulunterricht zu lehren war. Dafür wurde die Berner Staatsbibel, eine calvinistisch geprägte Piscatorbibel, gedruckt. Damals seien auch Landstreicher vom Staat mandatiert worden, um in den Haushalten zu schauen, ob diese die richtige, die von der Obrigkeit zugelassene, Bibel besassen, und nicht etwa jene der damals verfolgten Täufer. Auf der ersten Seite der Staatsbibel war der Berner Bär aufgeführt. Und da die Kontrolleure nicht lesen konnten, waren sie einfach mit einem eingeklebten Wappen zu täuschen. «Nicht die Kirche legte die Bibel aus, sondern der Staat», betonte Bühler. Das habe sich nicht sehr vom Katholizismus unterschieden, in dem der Papst und das Lehramt die Linie vorgaben.

Als verbindendes Element des ganzen Festes gab es eine zweisprachige Schnäppchenjagd für Familien der Fachstelle Bildung: «Auf den Spuren von Herrn und Frau R». An verschiedenen Posten konnten die Teilnehmer Fragen beantworten oder Aufgaben bewältigen, deren Lösung sie dann einen Schritt weiterbrachte. Zum Beispiel mussten sie eine Martin-Luther-Playmobil-Figur um die Gumpimatte herum suchen. Dann konnten sie weiter zur nächsten Aufgabe. Steine im Grün des Schweizer Reformationsjubiläums führten die Teilnehmer schliesslich ans Ziel.

Ein Filmteam der Fachstelle Jugend hat die vielen schönen Eindrücke und viele Aussagen von Festbesuchern auf Video gebannt. Auch eine Gamezone wurde geführt. Und die Fachstelle lud zu einem offenen Grillieren im Garten der Villa Beaulieu. Wer noch mehr Energie übrig hatte, konnte sich auf einer Gumpimatte austoben, verschiedene Sportarten ausprobieren oder am Abend an einer Party abtanzen. Junge Frauen richteten zu bestimmten Zeiten einen Kinderhort ein, damit die Eltern ungestört den Festivitäten beiwohnen konnten.

Samstagabend

Von Beginn der Vorbereitungen an war klar, dass die «Revue der Amtsträger» mit Pfarrern und Diakoninnen einer der Pfeiler der Veranstaltung sein würde. Mit grossem Aufwand studierten die Teilnehmer ihre Texte und Rollen ein. Mehrere Szenen Schattenspiel wurden in das Stück eingebaut, einige Teile waren Pantomime auf hohen Niveau, die Pfarrpersonen versuchten sich sogar in Slam Poetry. Die Aufführung wies viele gesellschafts- und selbstkritische Elemente auf, insbesondere zogen die Macher Parallelen vom Ablasshandel des späten Mittelalters – dem eigentlichen Stein des Anstosses, der Luthers Reformation auslöste – zur modernen Konsumgesellschaft und ihren Auswüchsen. Die Akteure und der Inhalt zeichneten sich durch erfrischenden Humor und unerwartete Originalität aus. Das abwechslungsreiche zweistündige Stück war ein voller Erfolg. Es war mit dreimal 100 Plätzen ausverkauft.

Das Festmahl am Samstagabend war kein alltägliches, es sollte die Philosophie des Mittelalters aufzeigen, sagte die Organisatorin, Frau Synodalrätin Therese Chammartin, in ihrer Einleitung vor rund 170 Gästen. Das bedeutete konkret: Ein frischer gemischter Gartensalat aus der gemeinsamen Schale wurde zur Vorspeise gereicht. Dann tischten die Seeländer Bäuerinnen Coq au Vin als Hauptgang und ein einfaches Süssmostdessert als Nachspeise auf. Dazu gab es Wasser, Süssmost, Wein und Bier, sagte Frau Chammartin den Besuchern, «denn Coca-Cola gab es ja damals nicht.» Das vollmundige Bier «Reformus 1517» stammt übrigens aus der Freiburger Biermanufaktur und wurde auf Bestellung der Kirchgemeinde Freiburg gebraut.

Der Sonntag

Ein weiterer Höhepunkt unseres Kirchenfestes war zweifellos der feierliche Teil am Sonntagvormittag. Ein besinnlicher, zweisprachiger und ökumenischer Gottesdienst im schön dekorierten Festzelt erfreute den Anwesenden das Herz. Sie sangen Lieder aus dem Kirchengesangsbuch, von denen einige eine grosse Bedeutung für die Reformation haben; zum Beispiel «Eine feste Burg ist unser Gott», ein Lied aus der Feder des Reformators Martin Luther, prägend für die reformierte Identität. In seiner Predigt ging Herr Synodalratspräsident Blaser auf die Heilungsgeschichte des Blinden aus dem Evangelium nach Johannes ein. Mit dem Wasser einer Heilquelle wieder sehend gemacht, habe dieser Blinde das Licht Christi erfahren und sei Mensch geworden. Das Licht aus der Quelle stehe symbolisch für die Erleuchtung durch die Schrift und den Glauben. Dazwischen gab es Lesungen und Gebete, sowie Fürbitten durch zwei Vertreter der katholischen Schwesterkirche. Sie betonten die Wichtigkeit der Einheit im Christentum. Diese könne nur durch Versöhnung, das Aufeinanderzugehen und den Dialog erreicht werden. Nur so sei es möglich, den Armen und Vernachlässigten auf dieser Welt beizustehen. Versöhnung sei ein Gebot Gottes und Jesu Christi. Das Evangelium sei gemeinsam zu verkünden, und dafür müsse man Opfer bringen und voneinander lernen. Die Reformierten würden vielleicht mit der Zeit etwas katholischer, und die Katholiken müssten sich reformieren, sagte zum Beispiel der Dompropst der Freiburger Kathedrale, Herr Claude Ducarroz, anschliessend in seiner Rede. «Nur an die Vergangenheit zu denken, kann lähmen und verhindern, dass man in der Gegenwart lebt.» Die Gnade Gottes ermögliche Verzeihen, Respekt und Zusammenarbeit. Und im Sinne Jesu Christi habe heute ein Jeder die Freiheit, das Gegenüber zu akzeptieren. «Es ist schön, dass wir hier alle gemeinsam leben dürfen.» Die Anwesenden teilten abschliessend gemeinsam das Brot und den Wein im gemeinsamen Abendmahl. 350 Gäste nahmen am Gottesdienst teil.

Anschliessend sprachen die höchsten Behörden- und Kirchenvertreter zu den Anwesenden. Herr Synodalratspräsident Blaser betonte die Wichtigkeit eines plurikonfessionellen, diversifizierten und vielsprachigen Landes wie der Schweiz und des Kantons Freiburg für das Zusammenleben der Religionen.
Im Namen des Grossen Rates sprach dessen Präsident Bruno Boschung der reformierten Kantonalkirche seinen Gruss aus und gratulierte der Kantonalkirche zum Jubiläum der Reformation. Diese habe Europa, die Schweiz und den Kanton Freiburg fundamental verändert. Das Verhältnis zwischen den Konfessionen sei zwar nicht immer ohne Konflikte gewesen, doch habe man sich wiedergefunden. Die Kirchen hätten noch heute eine zentrale soziale Funktion, gerade in Zeiten der seelischen und physischen Not. «Die Kirche ist da, wenn alle Nummern im Speicher des Smartphones durchtelefoniert sind», sagte Herr Boschung. Politik und Kirchen seien im Kanton Freiburg eng verbunden, mischten sich aber nicht gegenseitig ein. Die Grundlage dieser gesellschaftlichen Allianz seien Respekt und gegenseitige Anerkennung.
Herr Staatsratspräsident Maurice Ropraz sagte, es bereite ihm Freude, diesen feierlichen Moment des Austausches gemeinsam zu erleben. Die Reformation sei konstitutiv für den Kanton, seine Geschichte und seine Identität gewesen. Von Murten aus sei der Funke der Reformation auf die anderen Bezirke des Kantons übergesprungen. Und schon aussergewöhnlich früh, um 1840, sei der Prozess der Anerkennung der reformierten Kirche durch die katholische Obrigkeit lanciert worden. Diese habe die Differenz anerkannt und Toleranz beschlossen. «Die reformierte Kirche ist ein wichtiger Akteur für das soziale Leben in unserem Kanton.»
Der Stadtammann von Murten, Herr Christian Brechbühl, ein Pfarrerssohn, erinnerte an die Zeit, als sich die beiden Konfessionen feindlich gegenüberstanden. «Die Kirchen gingen getrennte Wege in der Überzeugung, den jeweils richtigen Weg zu gehen.» Heute beschreiten sie den gemeinsamen Weg des Friedens. Und Staat und Kirchen arbeiteten eng zusammen.
Das noble Grenadierskontingent umrahmte den Anlass und würdigte die Gäste und den Anlass mit einer Ehrensalve.

In seinem Rückblick nach dem Fest gab Herr Synodalratspräsident Pierre-Philippe Blaser seiner Freude über die vielen guten Feedbacks und positiven Echos Ausdruck, welche die Besucher ihm zugetrugen. Vor allem die Revue und das Mittelalteressen hätten den Gästen von überall her viel Spass gemacht. Er sei glücklich, sagte Herr Blaser. Die Organisation habe zwar von allen viel Arbeit abgefordert. Sie habe sich jedoch gelohnt, die Beteiligten seien belohnt worden mit dem Anblick glücklicher Gesichter. Er sei beeindruckt darüber gewesen, was ständig im Festzelt und ausserhalb gelaufen sei. Eine schöne Überraschung für ihn sei die Installation mit der Quelle vorne im Festzelt mit den eindrücklichen Kirchenmodellen gewesen. Auch die Revue habe ihn gefreut. Die Amtsträger seien aus sich heraus gekommen. «Es war für sie eine Befreiung.» Denn es sei für die Teilnehmer eine Herausforderung gewesen, diesen Anlass gemeinsam zu organisieren und sich einander anpassen zu müssen. «Wir mussten Barrieren überqueren.» Herr Blaser selbst führte mit seiner Ehefrau, Frau Pfarrerin Florence Blaser, ein Handpuppentheater auf. Ein etwas abgehobener Pfarrer und seine geerdete Kollegin führten darin zwischen den Szenen mit ihren Dialogen durch die Revue und warfen immer wieder interessante theologische und sozialpolitische Fragen auf.

Kirchenfest - Fête de l'Eglise (13 & 14.05.20...
68 Bilder
Fotograf/-innen @Lichtwerke, Jolande Roh
68 Bilder