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Ev.-ref. Kirche des Kantons Freiburg

Jolande Roh

Medienmitteilung der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Freiburg vom 5. Februar 2018

Synode 03.02.18 Offizielle<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-fr.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>612</div><div class='bid' style='display:none;'>3295</div><div class='usr' style='display:none;'>4</div>

über die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Freiburg vom 3. Februar 2018 in Grangeneuve
Am Samstag, 3. Februar 2018, eröffnete die Synode der Evangelisch-Reformierten Kirche des Kantons Freiburg ihre neue Legislatur feierlich mit einem Abendmahlsgottesdienst in der voll besetzten Französischen Kirche Murten. Der Synodalrat der Kantonalkirche gestaltete den Gottesdienst unter der Leitung von Pfarrer und Synodalratspräsident Pierre-Philippe Blaser zusammen mit dem Büro der Synode und dessen Präsidenten, Pierre-Alain Sydler. Zur Auflockerung spielten die Pfarrer Martin Burkhard und Ulrich Wagner eine Szene, in welchem sie den Blick von aussen auf unsere Freiburger Kantonalkirche thematisierten und die Frage aufwarfen, wie die Kirche sich im realen Leben der Menschen positionieren soll. In der anschliessenden Predigt sprach Pfarrer Wagner darüber, dass die Kirche nur dann überzeugen kann, wenn sie das Leben der Menschen widerspiegelt. Pfarrer Burkhard ergänzte: „Der christliche Glaube hat etwas zu sagen.“ Der Präsident der Synode erwahrte anschliessend die Wahl aller anwesenden Synodalen, Suppleanten und Stellvertreter. Der Gottesdienst endete mit einem gemeinsamen Abendmahl.

Den zweiten Teil der konstituierenden Versammlung bildete die eigentliche Sitzung der neu zusammengesetzten Synode im Hotel Murten. Eingangs überbrachte der Freiburger Grossratspräsident, der Murtner Markus Ith, der Synode die Grussworte des Kantonsparlaments. Er betonte, dass sich der Grosse Rat für die Arbeit der anerkannten religiösen Gemeinschaften im Kanton interessiere. Es sei wichtig, Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen, wie es dies die Mitglieder der Synode wie auch die Politiker täten. Staatsratspräsident Georges Godel sagte, die Religion sei heute zwar weniger präsent in der Öffentlichkeit als andere Themen. Sie sei aber keineswegs weniger wichtig. „Religion im Dienst des Nächsten ist aktueller denn je.“ Er dankte allen, die sich für die Gemeinschaft engagieren. Es sei wichtig, dass sich die Kirchen einen Platz in der Gesellschaft sichern und dafür Respekt erhalten. Und es sei wichtig, die Jugend einzubinden.

Im reglementarischen Teil wählten die Synodalen ihr Büro mit Präsident Pierre-Alain Sydler (Kirchgemeinde Kerzers, bisher) und Vizepräsident Jean-François Javet (Kirchgemeinde Freiburg, bisher), sowie Pfr. Ulrich Wagner (Kirchgemeinde St. Antoni, neu). In seiner Legislaturerklärung verpflichtete sich Sydler, die Sitzungen der Synode effektiv und anregend zu gestalten. Allerdings sei es wichtig, als Ausgleich zu den spirituellen und ernsthaften Themen an der Synode, ab und zu auch etwas Humor aufleuchten zu lassen. Auch die Mitglieder der Finanzkommission, der Ordinationskommission wie auch der Rekurskommission wurden bestätigt. Neu nimmt Olivier Pittet (Kirchgemeinde La Glâne-Romont) Einsitz in der Finanzkommission. Kirchenschreiber Peter Andreas Schneider wurde als Sekretär der Synode wiedergewählt, genauso wie die Core Cotting Revisions AG als Revisionsstelle. Alle Gewählten erklärten die Annahme der Wahl.

Die Synode beschloss, die nächste Gesprächssynode im September unter das Motto „Wie kann die Kirche eine zeugnis-bereite Kirche sein?“ zu stellen. Mögliche Themen wären die Stärkung der positiven Kommunikation (z.B. wie die Kirche konkrete Vorschläge und Anregungen für das reale Leben der Menschen anstossen kann) oder die Profilierung zu gesellschaftlichen und sozialen Fragen. Die Synode hiess das vorgeschlagene Thema diskussionslos gut.

Die Vertreter der Freiburger Synode an der Kontinentalversammlung von Mission 21 verwiesen auf die Mitte Juni im Aargauischen Seengen stattfindende Sitzung der Versammlung. Diese sucht junge Menschen, welche die Delegierten an diese Sitzung begleiten wollen. Interessierte sind gebeten sich zu melden und dann aktiv an der Versammlung teilzunehmen.