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Ev.-ref. Kirche des Kantons Freiburg

Jolande Roh

Pressemitteilung der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Freiburg vom 12. Juni 2019

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Synode der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Freiburg (ERKF) vom 27. Mai 2019 in Grangeneuve
Die Synodalkasse der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Freiburg (ERKF) schliesst das Jahr 2018 mit Einnahmen in der Höhe von 2,35 Millionen Franken und einem Einnahmenüberschuss in der Höhe von 15‘430 Franken ab. Das Ergebnis sei besser als budgetiert, sagte Synodalrätin Anne-Elisabeth Nobs anlässlich der Synode vom 27. Mai 2019 in Grangeneuve. Der Voranschlag hatte noch einen Aufwandüberschuss von rund 28'000 Franken vorgesehen. Das erfreuliche Ergebnis kommt unter anderem dank einer Senkung des Aufwandes um 127‘000 Franken oder rund 5% gegenüber dem Budget zusammen. Gegenüber der Rechnung 2017 stieg der Aufwand nur unwesentlich an. So wurden mehrere Projekte nicht oder später umgesetzt, die Verwaltungsausgaben waren sogar niedriger als 2017. Die Synode genehmigte die Jahresrechnung der Synodalkasse zusammen mit den Beilagen einstimmig. Den Überschuss der Rechnung teilt die Synode dem Eigenkapital zu. „Wir werden das Geld brauchen, die Zukunftsaussichten sind schlecht“, kommentierte Synodalrätin Nobs.

Diese Prognosen sind geprägt von den erwarteten Einnahmeausfällen als Folge der laufenden Steuerreform. Der Synodalrat geht im Finanzplan 2020 bis 2023 vorsichtig geschätzt von Mindereinnahmen in der Höhe von 5 Prozent aus. Selbst bei einem moderaten Anstieg der Ausgaben droht der Synodalkasse ab etwa 2021 ein strukturelles Defizit. Eine Änderung des Satzes sei angesichts der Risiken nicht sinnvoll, so der Synodalrat. Deshalb beschloss die Synode, den Beitragssatz für Kirchgemeinden vorderhand bei 1.3 zu belassen. Die Finanzkommission unterstützte den Antrag und wies darauf hin, dass die Synodalkasse bis zu drei schlechte Jahre mit Entnahme von Mitteln aus den Reserven überstehen könne.

In einem interessanten Vortrag betonte Pfarrer Céléstin Kiki, Generelsekretär der internationalen Vereinigung der frankophonen evangelischen Kirchen (CEVAA) die Notwendigkeit der Pflege internationaler Beziehungen zwischen Kirchen des Nordens und des Südens. Zusammenarbeit sei für die zentralen Aufgaben der Mission und der Solidarität notwendig. Ein gemeinsames Handeln müsse koordiniert werden. „Zusammen können wir unsere Schwächen in Stärken umwandeln“, so Kiki.

Die Synode verweigerte einem Postulat die Unterstützung, das einen gemeinsamen Religionsunterricht der Kantonalkirchen für alle Klassen bis zum letzten Jahr der obligatorischen Schule gefordert hatte. Er hätte die Planung erleichtern und das gegenseitige Verständnis der Konfessionen stärken sollen. Der Synodalrat wie auch die Synode lehnten das Ansinnen aber ab. Der konfessionelle Religionsunterricht sei ein durch die Verfassung garantiertes Recht. In diesem Zusammenhang haben die beiden Kirchen zusammen ein kohärentes Bildungsprojekt, basierend auf der religiösen Entwicklung des Kindes, aufgebaut. Ferner beinhaltet diese Möglichkeiten für eine enge Zusammenarbeit mit der anderen Konfession.

Auf Antrag der Kirchgemeinde Châtel-St-Denis – La Veveyse stimmte die Synode der Ordination von Pfarrer Ludovic Papaux zu. Ausserdem gab die Ordinationskommission die Ernennung von Pfarrer Didier Meyer (Châtel-St-Denis – La Veveyse) zu ihrem Präsidenten bekannt.