Interview mit Fritz Schertenleib, neuer Synodalrat

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Sieben Fragen an Fritz Schertenleib, neuer Synodalrat

Wie hast du deinen ersten Monat als frischgebackener Synodalrat erlebt?
Der Empfang im Synodalrat war sehr angenehm, freundschaftlich. An der ersten Sitzung wurden die Ressorts neu verteilt, ich durfte die Diakonie und die Jugend übernehmen. Dann begann die Einführung in die Dossiers, welche noch im Gange ist. Mit Benjamin Stupan [ehemaliger Ressortverantwortlicher, Anm.d.Red.] habe ich sehr gute Unterstützung, seine grosse Hilfsbereitschaft gibt mir guten Rückhalt und Sicherheit.

Mit welchen Themen beschäftigst du dich im Moment?
Die Organisation des Projekts START, das Forum der Berufe, welches 2025 in Bulle stattfinden wird, bin ich am Aufgleisen. Und im Ressort Jugend wollen wir die Dokumentation aktualisieren. Neu wird sie online verfügbar sein.

Welches Anliegen hast du an die Leserschaft des Lettre R?
Das erste Anliegen ist sicher, dass der Newsletter gelesen wird. Er ist reich an Informationen, welche im Umfeld weitergegeben werden und zu Diskussionen anregen können.

Wie bringst du deinen Hauptberuf und die vielen Aufgaben als Synodalrat unter einen Hut?
Das ist tatsächlich eine Herausforderung. Ich habe mich entschieden, auf dem Landwirtschaftsbetrieb weniger arbeitsintensive Kulturen anzubauen, um mit genügend Zeit den Verpflichtungen als Synodalrat gerecht zu werden.

Vor welchen Herausforderungen steht die Evangelisch-reformierte Kirche in den nächsten 5 Jahren? Die Herausforderungen sind enorm, Pfarrermangel, Kirchenaustritte sind nur die wichtigsten. In den Kirchgemeinden werden die Vakanzen in den Kirchgemeinderäten häufiger.

Welches Hobby begeistert dich?
Im Winter versuche ich, ein paar Tage Ski zu fahren, im Sommer gehe ich gerne im Neuenburgersee schwimmen und ich bin Mitglied in einem Turnverein.

Welches ist dein liebster Vers aus der Bibel und weshalb?
Und er ist wie ein Baum gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und dessen Blatt nicht verwelkt, und alles was er tut gelingt. (Psalm 1,3)

Dieser Psalm wurde mir zur Konfirmation geschenkt. Ich finde ihn wunderbar: Alles braucht eben auch seine Zeit, man soll nicht nachlassen, stets in die Zukunft zu blicken und an ihr zu arbeiten.

Benjamin Stupan
Synodalrat
Ressort Kommunikation

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