GEKE: Vorbereitungstreffen 28.05.2024
GEKE: Einheit in versöhnter Verschiedenheit
Wenn ich Leuenberger Konkordie sage? Dann sollten Sie denken: GEKE, Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa. Tatsächlich existiert diese Organisation protestantischer Kirchen dank der Leuenberger Konkordie von 1973. Nicht weniger als 107 Kirchen gehören ihr an, reformierte, lutherische und methodistische Kirchen, die in mehr als dreissig Ländern vereint sind! Die GEKE ist zwar eine Gottesdienstgemeinschaft, aber auch die gemeinsame Stimme der Protestanten in Europa. Sie vertritt mehr als 50 Millionen Protestanten.
Die Vertreter der EKS in der GEKE trafen sich am 28. Mai in Bern zu einem zweiten Vorbereitungstreffen für die 9. Vollversammlung, die vom 27. August bis zum 2. September 2024 in Sibiu stattfinden wird. Das Thema lautet: „Im Licht Christi - zur Hoffnung berufen“.
Während des Vorbereitungstreffens konnten die Teilnehmenden die Ergebnisse der Arbeit der letzten Jahre austauschen und Impulse für die Delegierten finden, die nach Sibiu reisen werden. Es fand ein reger Austausch über den Stand der laufenden Arbeit statt, die sehr vielfältig ist: Theologische und ethische Fragen, aber auch politische Themen im Zusammenhang mit Migration werden ebenso angesprochen wie die Ökumene oder die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wie dem Europarat. Die Arbeit in den Regionalgruppen kann sehr unterschiedlich sein: Es kann sich um eine Konsultation zum Abendmahl in Form von Umfragen handeln, bei denen sowohl die dogmatischen Grundlagen als auch die Praxis hinterfragt werden. Es kann sich aber auch um die Arbeit an einer gemeinsamen Definition von Demokratie handeln, die je nach der Geschichte der einzelnen Länder sehr unterschiedlich ausfallen kann.
Diese Arbeiten und Konsultationen ermöglichen es den Kirchen, ein besseres Verständnis voneinander zu erlangen. Sie entwickeln gegenseitiges Vertrauen und die Fähigkeit, einen Dialog zu führen, in Verbindung zu bleiben und einander besser zu verstehen; aber auch Solidarität und Unterstützung werden ausgedrückt. Die Gemeinschaft zwischen den aus der Reformation hervorgegangenen Kirchen in Europa ermöglicht es, mit einer gemeinsamen Stimme in unseren Gesellschaften und gegenüber den politischen Mächten aufzutreten. In dieser Hinsicht behält sie, auch wenn noch viele Herausforderungen zu bewältigen sind, ihre Aktualität und Relevanz.
Tünde Lamboley
Synodalrätin
Ressort Mission, Hilfwerke & Nachhaltigkeit
Newsletter - Inhaltsverzeichnis
Wenn ich Leuenberger Konkordie sage? Dann sollten Sie denken: GEKE, Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa. Tatsächlich existiert diese Organisation protestantischer Kirchen dank der Leuenberger Konkordie von 1973. Nicht weniger als 107 Kirchen gehören ihr an, reformierte, lutherische und methodistische Kirchen, die in mehr als dreissig Ländern vereint sind! Die GEKE ist zwar eine Gottesdienstgemeinschaft, aber auch die gemeinsame Stimme der Protestanten in Europa. Sie vertritt mehr als 50 Millionen Protestanten.
Die Vertreter der EKS in der GEKE trafen sich am 28. Mai in Bern zu einem zweiten Vorbereitungstreffen für die 9. Vollversammlung, die vom 27. August bis zum 2. September 2024 in Sibiu stattfinden wird. Das Thema lautet: „Im Licht Christi - zur Hoffnung berufen“.
Während des Vorbereitungstreffens konnten die Teilnehmenden die Ergebnisse der Arbeit der letzten Jahre austauschen und Impulse für die Delegierten finden, die nach Sibiu reisen werden. Es fand ein reger Austausch über den Stand der laufenden Arbeit statt, die sehr vielfältig ist: Theologische und ethische Fragen, aber auch politische Themen im Zusammenhang mit Migration werden ebenso angesprochen wie die Ökumene oder die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wie dem Europarat. Die Arbeit in den Regionalgruppen kann sehr unterschiedlich sein: Es kann sich um eine Konsultation zum Abendmahl in Form von Umfragen handeln, bei denen sowohl die dogmatischen Grundlagen als auch die Praxis hinterfragt werden. Es kann sich aber auch um die Arbeit an einer gemeinsamen Definition von Demokratie handeln, die je nach der Geschichte der einzelnen Länder sehr unterschiedlich ausfallen kann.
Diese Arbeiten und Konsultationen ermöglichen es den Kirchen, ein besseres Verständnis voneinander zu erlangen. Sie entwickeln gegenseitiges Vertrauen und die Fähigkeit, einen Dialog zu führen, in Verbindung zu bleiben und einander besser zu verstehen; aber auch Solidarität und Unterstützung werden ausgedrückt. Die Gemeinschaft zwischen den aus der Reformation hervorgegangenen Kirchen in Europa ermöglicht es, mit einer gemeinsamen Stimme in unseren Gesellschaften und gegenüber den politischen Mächten aufzutreten. In dieser Hinsicht behält sie, auch wenn noch viele Herausforderungen zu bewältigen sind, ihre Aktualität und Relevanz.
Tünde Lamboley
Synodalrätin
Ressort Mission, Hilfwerke & Nachhaltigkeit
Newsletter - Inhaltsverzeichnis
Editorial: Sommerzeit – Zeit zum Nachdenken?
Tod in Sarajevo – wo die Macht hinführen kann
Schwerpunkt Thema: Umweltschutz, ein heilsamer Weg zur Natur
Kirchensteuern für Unternehmen: Es steht viel auf dem Spiel!
GEKE: Vorbereitungstreffen 28.05.2024
Wandern einmal ganz anders – auf den Spuren der Hugenotten
Gastbericht oeku: Schöpfungszeit
Kirchengeschichte in Konstanz, auf der Klosterinsel Reichenau oder mit Podcast erleben
Zukunftswerkstatt Katechese und Gemeindepädagogik
Jubiläumsanlässe in Courtion, Kleinbösingen und Cordast
Medientipps aus dem Dokumentationszentrum der PH Freiburg
Tod in Sarajevo – wo die Macht hinführen kann
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Medientipps aus dem Dokumentationszentrum der PH Freiburg