Interview mit Urs Leicht, neuer Präsident Büro der Synode
Diese Interview-Reihe stellt Menschen aus dem evangelisch-reformierten Kontext im Kanton Freiburg vor. Die Fragen werden ausschliesslich schriftlich gestellt und schriftlich beantwortet.
Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen auf einfache, doch aussagekräftige Weise sichtbar zu machen. Durch die feste Struktur der Fragen bleibt das Format einheitlich und leicht umsetzbar.
Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen auf einfache, doch aussagekräftige Weise sichtbar zu machen. Durch die feste Struktur der Fragen bleibt das Format einheitlich und leicht umsetzbar.
Zur Person
Urs Leicht ist am 4. März 1961 auf einem Bauernhof in Salvenach geboren worden. Zusammen mit seinen vier jüngeren Geschwistern hat er eine unbeschwerte Kindheit verbracht. Nach der Schule folgte die Ausbildung zum Landwirt, dann kamen 2 Jahre, in denen der Militärdienst dominierte, bevor er dann das Studium am Schweizerischen Landwirtschaftlichen Technikums (heute HAFL) begann und den Abschluss als Agro-Ing erwarb. Seine Wanderjahre haben ihn von 1985 bis 1990 durch die Kantone Appenzell, St. Gallen und Luzern geführt, bevor er Véronique geheiratet und zusammen mit seinem Bruder den elterlichen Hof in Salvenach übernommen hat. Seine drei Kinder sind 1992, 1993 und 1994 geboren und mittlerweile «ausgeflogen». Seit 2000 werden auf dem Hof Milchschafe gehalten. Vor 10 Jahren haben die Brüder dann ein weiteres Standbein mit Mietwohnungen in drei Mehrfamilienhäusern aufgebaut, welche Urs selbst verwaltet. Ab 2001 war er 15 Jahre im Gemeinderat von Salvenach aktiv; 10 davon als Syndic. Urs ist seit 2024 geschieden und lebt mittlerweile wieder in einer Beziehung.
1. Welche Hobbys bereichern Ihr Leben?
Ich bin total unsportlich, kann keinen Ball fangen und rennen kann ich auch nicht schnell. Aber ich wandere sehr gerne auch über mehrere Stunden. In den Pandemiejahren von 2020 bis 2023 habe ich drei mehrtägige Wanderungen immer von zuhause aus nach Zürich, Genf und Sion unternommen.
Als Neu-Rentner arbeite ich noch aushilfsweise auf dem Hof, den jetzt mein Sohn führt. Die kirchlichen Ämter als Präsident der Kirchgemeinde Murten und neu von der Synode erfüllen mich.
Ich bin auch Mitglied des Burgerrats der Burgergemeinde Murten.
2. Welches Buch lesen Sie gerade?
Ich komme zurzeit nur wenig zum Lesen. Abschied(e) von Julian Barns erscheint, wenn ich den E-Reader öffne. Ich muss noch etwas hineinfinden. Fragen Sie mich im Sommer.
Hingegen lese ich sehr gerne in der NZZ lange Interviews mit Menschen, die etwas zu sagen haben.
3. Welchen Stellenwert hat Kultur für Sie?
Ich komme aus der Agri-Kultur, bin also ein kulturell sehr interessierter Mensch. Kultur ist ja alles, was nicht Natur ist. Ich höre Musik von Schlager bis Queen und schaue Fernsehfilme aller Art. Klassische Musik gefällt mir auch, solange sie etwas eingängig ist, so wie Mozart. Sie treffen mich aber so gut wie nie in Museen und Ausstellungen an.
4. Welche Person hat Sie besonders geprägt?
Der Schriftsteller und Berner Troubadour Fritz Widmer mit seinem Roman «Gluscht u Gnusch u Gwunger» (Zytglogge-Verlag 1983). Das Buch hat mich in meinen Zwanzigerjahren sehr beeindruckt.
5. Wie verbinden Sie Glaube und Alltag?
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe diese drei. Die grösste aber unter ihnen ist die Liebe. Das ist mein Konf-Spruch und danach versuche ich zu leben. Ich liebe die Menschen (und einen ganz besonders), und wenn ich es schaffe, das Göttliche in jedem zu sehen, habe ich doch schon viel erreicht.
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Urs Leicht ist am 4. März 1961 auf einem Bauernhof in Salvenach geboren worden. Zusammen mit seinen vier jüngeren Geschwistern hat er eine unbeschwerte Kindheit verbracht. Nach der Schule folgte die Ausbildung zum Landwirt, dann kamen 2 Jahre, in denen der Militärdienst dominierte, bevor er dann das Studium am Schweizerischen Landwirtschaftlichen Technikums (heute HAFL) begann und den Abschluss als Agro-Ing erwarb. Seine Wanderjahre haben ihn von 1985 bis 1990 durch die Kantone Appenzell, St. Gallen und Luzern geführt, bevor er Véronique geheiratet und zusammen mit seinem Bruder den elterlichen Hof in Salvenach übernommen hat. Seine drei Kinder sind 1992, 1993 und 1994 geboren und mittlerweile «ausgeflogen». Seit 2000 werden auf dem Hof Milchschafe gehalten. Vor 10 Jahren haben die Brüder dann ein weiteres Standbein mit Mietwohnungen in drei Mehrfamilienhäusern aufgebaut, welche Urs selbst verwaltet. Ab 2001 war er 15 Jahre im Gemeinderat von Salvenach aktiv; 10 davon als Syndic. Urs ist seit 2024 geschieden und lebt mittlerweile wieder in einer Beziehung.
1. Welche Hobbys bereichern Ihr Leben?
Ich bin total unsportlich, kann keinen Ball fangen und rennen kann ich auch nicht schnell. Aber ich wandere sehr gerne auch über mehrere Stunden. In den Pandemiejahren von 2020 bis 2023 habe ich drei mehrtägige Wanderungen immer von zuhause aus nach Zürich, Genf und Sion unternommen.
Als Neu-Rentner arbeite ich noch aushilfsweise auf dem Hof, den jetzt mein Sohn führt. Die kirchlichen Ämter als Präsident der Kirchgemeinde Murten und neu von der Synode erfüllen mich.
Ich bin auch Mitglied des Burgerrats der Burgergemeinde Murten.
2. Welches Buch lesen Sie gerade?
Ich komme zurzeit nur wenig zum Lesen. Abschied(e) von Julian Barns erscheint, wenn ich den E-Reader öffne. Ich muss noch etwas hineinfinden. Fragen Sie mich im Sommer.
Hingegen lese ich sehr gerne in der NZZ lange Interviews mit Menschen, die etwas zu sagen haben.
3. Welchen Stellenwert hat Kultur für Sie?
Ich komme aus der Agri-Kultur, bin also ein kulturell sehr interessierter Mensch. Kultur ist ja alles, was nicht Natur ist. Ich höre Musik von Schlager bis Queen und schaue Fernsehfilme aller Art. Klassische Musik gefällt mir auch, solange sie etwas eingängig ist, so wie Mozart. Sie treffen mich aber so gut wie nie in Museen und Ausstellungen an.
4. Welche Person hat Sie besonders geprägt?
Der Schriftsteller und Berner Troubadour Fritz Widmer mit seinem Roman «Gluscht u Gnusch u Gwunger» (Zytglogge-Verlag 1983). Das Buch hat mich in meinen Zwanzigerjahren sehr beeindruckt.
5. Wie verbinden Sie Glaube und Alltag?
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe diese drei. Die grösste aber unter ihnen ist die Liebe. Das ist mein Konf-Spruch und danach versuche ich zu leben. Ich liebe die Menschen (und einen ganz besonders), und wenn ich es schaffe, das Göttliche in jedem zu sehen, habe ich doch schon viel erreicht.
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Editorial
Die Umsetzung unserer Standards kontinuierlich verbessern
Basisschulung zum Thema Grenzverletzungen: Vom Lesen zum Lernen und zum Umsetzen
Interview mit Urs Leicht, neuer Präsident Büro der Synode
Zum 10-jährigen Dienstjubiläum von Franziska Grau Salvisberg
Herzlich willkommen Marie Javet
Save the date: Kirchenfest 2027
Die Pflege aus der Perspektive der «Care-Ethik» gesamthaft überdenken
Medientipps aus der Fachstelle Bildung: Zwischen Erde und Eden
Crêt-Bérard: das Haus der Reformierten empfängt Sie mit offenen Armen
Bildungkirche: Weiterbildungsprogramm 2027
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